• Zu Hause spüre ich kein Elektrosmog, deshalb macht es nichts, oder doch?

Zu Hause spüre ich kein Elektrosmog, deshalb macht es nichts, oder doch?

24.04.2018     Hr. Amann

Elektrizität wurde im vorletzten Jahrhundert erfunden und eingeführt. Unser Leben ist dank dem Strom um einiges fortschrittlicher und komfortabler geworden. Wenn unser Körper primär elektrisch funktioniert, können unsere Zellen dann durch Elektrosmog beeinflusst werden?

Die meisten Menschen spüren zum Glück elektromagnetische Felder (EMF) nicht, solange die gesetzlich festgelegten Grenzwerte eingehalten werden. Speziell ist, dass diese Grenzwerte von Land zu Land verschieden sind. Dies bedeutet allerdings nicht, dass diese EMF Felder bei unseren Zellen nichts bewirken. Weltweit haben hunderte von Studien gezeigt, dass Elektrosmog eine Auswirkung auf Lebewesen haben. Oder haben Sie damals die Strahlen von Tschernobyl im Jahr 1986 gespürt? Wie überall kommt es auf die Dosis an. Aber nicht alleine auf die Dosis, sondern auf die Summe mehrerer gleichzeitigen Belastungen. Unser Körper funktioniert so genial, dass er laufend die verschiedenen Einflussfaktoren mit eigenen Massnahmen auszugleichen versucht. Ein Unwohlsein in Form von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder Schlafproblemen können Hinweise von einer Überlastung des Körpers sein. Insbesondere ist heute bekannt, wie wichtig ein erholsamer Schlaf ist, damit in der Nacht überlebenswichtige und gesunderhaltende „Reparaturen“ erledigt werden können.

Seit der flächendeckenden Einführung von Mobilfunk und WLAN-Technologie wurde die Belastungszeit auf 24 Stunden erhöht. Am Tag kann der Körper solche Belastungen noch relativ gut ausgleichen, aber in der Nacht ist die Empfindlichkeit 400 Mal höher. Deshalb hat Elektrosmog während dem Schlafen eine viel stärkere Auswirkung, was zu erhöhtem Zellstress führen kann und unser Wohlbefinden zu Hause stören. Muss das sein!

Wir können und wollen in unserem Umfeld nicht mehr ohne Strom und/oder der Funktechnologie leben und müssen wir auch nicht. Wenn jeder Mensch in seinem Wohnumfeld bewusster damit umgehen würde, hat es sich gezeigt, dass insbesondere Spitzenbelastungen in der Nacht für den Körper deutlich reduziert werden könnten. Dies setzt jedoch ein Grundwissen voraus, um sein eigenes Verhalten ohne grossen Verzicht und Einschränkungen anpassen zu können.

Franz Amann hat schon im Jahr 1999 elektromagnetische Felder gemessen und sich über Jahre mit diesem Thema beschäftigt. Er hat sich als erster „Edutainer für Elektrosmog“ in der Schweiz zur Aufgabe gemacht, die interessierten Menschen mit einem spannenden Vortrag, ergänzt durch Experimente , das Thema zu vermitteln. Sein Vortrag „Elektrosmog – was meinen unsere Zellen dazu“ hat er schon über 60 Mal in der ganzen Schweiz gehalten.

Wenn Sie Interesse haben und mehr über dieses Thema in kürzester Zeit erfahren möchten, dann verpassen Sie nicht, einmal einen Vortrag zu besuchen. Die geplanten Termine und Durchführungsorte werden laufend auf der Homepage aufgeführt und aktualisiert: Website